Ein Beitrag von Michael Weber
Beim Sortieren des Nachlasses meines Onkels Karl Heinz Löbbermann (*1922 – †2017) stießen wir auf so manche Überraschung. Besonders anrührend waren einige Zeichnungen, die er im Schulunterricht in den 1930er Jahren angefertigt hatte.

Wir wussten: seine Schulzeit am Ruhrorter Realgymnasium war nicht einfach. Damals spielte die Religion eine große Rolle. Als zurückhaltender Junge evangelischen Glaubens in einer Klasse mit katholischem Klassenlehrer, der seine als Gruppe auftretenden Kommunionskinder offen bevorzugte, musste Karl Heinz oft Mobbing ertragen und Rangeleien über sich ergehen lassen. Vielleicht war er grade deshalb auf seine Leistungen im Kunstunterricht stolz, denn er bewahrte die Bilder sein ganzes Leben lang auf. Er wurde 95 Jahre alt.

Im Kultur- und Stadthistorischen Museum sprach ich mit Kai Ricarda Reinhoff, wissenschaftliche Volontärin, und Robin Richterich vom Zentrum für Erinnerungskultur über die Zeichnungen. Gemeinsam konnten wir dazu erstaunlich viele Details herausfinden. Zum einen zeigen die erhaltenen Wasserfarbzeichnungen Szenen wie eine Industriekulisse mit Bauern auf dem Feld, eine Situation am Bahnhof oder auch einen Weihnachtsbaum – zum anderen ein Wahllokal in der Gaststätte „Hof von Holland“ bei der Reichstagswahl am 12. November 1933 mit der Aufforderung „Für Hitler!“, „Stimmt mit JA“ für den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund und uniformierte Posten. Motive, die die nationalsozialistische Ideologie spiegeln.
Aus historischer Sicht bemerkenswert ist vor allem das Bild, das mit „Dr. Göbbels in Ruhrort“ untertitelt ist. Ob der Lehrer eine schlechtere Note dafür gab, dass der Schüler Karl Heinz den Namen des Reichspropagandaministers Goebbels falsch mit ö geschrieben hatte? Eine handschriftliche Notiz auf dem Bild erfolgte jedenfalls nicht. Wir fragten uns, welche Details in der Zeichnung authentisch dargestellt sind und forschten nach.
Warum fuhr Goebbels durch Ruhrort?
Archivierten digitalisierten Tageszeitungen konnten wir entnehmen, welchen Anlass der Besuch des NS-Demagogen Goebbels am 23. Juni 1934 in Ruhrort folgte. Anlässlich eines Gauparteitages in Essen und einer als Spektakel inszenierten Sonnenwendfeier im Duisburger Wedau-Stadion hatte er gemeinsam mit lokalen NSDAP-Größen vom Marientor aus eine Hafenrundfahrt per Dampfer unternommen. Wie auch viele Duisburger heute noch stieg er an der Schifferbörse aus und fuhr anschließend mit einem Wagen über die Hafen- und Ruhrorter Straße zurück nach Duisburg.[1] Schon Tage vorher war die Strecke in den Zeitungen bekanntgegeben worden. Jubelnde Massen sollten den Weg säumen. „Die Flaggen heraus!“, forderte das Presseamt-Duisburg in der Rhein- und Ruhrzeitung.[2] Das Regime hatte auch Arbeitgeber aufgefordert „Wegen der Wichtigkeit des Ereignisses […] die in ihrem Dienst, stehenden Hitlerjungen frühzeitig zu beurlauben“ und auch die „Schuljugend“ musste „ab 17 Uhr Aufstellung an den Straßenzügen nehmen“. Eines dieser bestellten Kinder war Karl Heinz. Er war nicht bei der HJ, aber sein Realgymnasium lag in der Nähe an der Bergiusstraße. Erst im Januar 1934 wurde diese Straße, die zuvor Ludwigstraße hieß, in Norkusstraße umbenannt – nach einem Hitlerjungen, der beim Verteilen von Flugblättern von Kommunisten erschlagenen wurde.
Der Goebbels-Besuch 1934 fand bei gutem Wetter statt. Laut Zeitung zeigte das Thermometer an diesem Junisamstag 15 Grad Celsius. Es war überwiegend bedeckt und regnete nicht.[3] Daher erscheint auch der offene Kraftwagen, aus dem Goebbels in der Zeichnung den Hitlergruß zeigt, plausibel.
Für den Schüler Karl Heinz war der Anblick des vorbeifahrenden Goebbels vor allem ein Promi-Erlebnis. Im Elternhaus war Politik kein Thema – man war mit dem eigenen Alltag beschäftigt. Karl Heinz spielte auf der Straße manchmal mit den Söhnen eines Futtermittelhändlers auf der Carpstraße, die eines Tages verschwunden waren. Erst später erfuhr Karl Heinz von seinen Eltern, dass die Jungen jüdischen Glaubens waren.
Spalier aus lauter braunen Uniformen?
Wir fragten uns, ob es realistisch ist, dass die am Straßenrand gezeichneten Personen durchweg braune Uniformen trugen. Die Zeitungsberichte und Fotos vergleichbarer Termine an anderen Orten lassen darauf schließen, dass die Zuschauer ein buntes Gemisch aus uniformiertem Parteivolk und einfachen Schaulustigen war.
Eine Antwort gaben erneut historische Zeitungen und Goebbels selbst. Nach dem Goebbels-Besuch wird in der Rhein- und Ruhrzeitung[4] berichtet: „Die Hafenstraße war von spalierbildenden Schulkindern umsäumt“ und die Ruhrorter-Straße „ein ebensolches Spalier von groß und klein“. Die Quelle hätte es wohl anders beschrieben, wenn nur Nationalsozialisten zu sehen gewesen wären, denn der Journalist spart im weiteren Text nicht mit Verherrlichungen. Er beschreibt unter anderem, dass der Minister einen „helle Tränen“ vor „innerer Gemütsbewegung“ weinenden Hitlerjungen durch Handauflegen beruhigte und ihm eine Autogrammkarte schenkte.
Robin Richterich vom Zentrum für Erinnerungskultur prüfte in dem stichpunktartig geführtem Tagebuch von Joseph Goebbels, wie dieser selbst den Tag festgehalten hatte: „Triumphfahrt nach Duisburg. […] Hafenrundfahrt! Ich erzähle den Ruhrleuten, und sie erzählen mir. […] Menschenmassen überall an den Straßen. Viele alte Kameraden. […] Stadion Duisburg. […] Sonnenwende. Phantastische Lichteffekte. […] Todmüde ins Bett.“[5]
Das verallgemeinernde Wort „Menschenmassen“ scheint ebenfalls zu bestätigen, dass nicht nur Uniformierte am Straßenrand standen. Den weinenden Hitlerjungen fand Goebbels nicht bemerkenswert. In den folgenden Jahren wird der von Goebbels verbreitete Nationalsozialismus noch Millionen Menschen zum Weinen bringen – jedoch aus Leid und Trauer. Die pathetischen Schilderungen des Journalisten bleiben ein Beispiel dafür, wie das NS-Regime schon 1934 von Medienschaffenden mit einseitigen und übertriebenen Beiträgen unterstützt wurde.
Betroffen macht ebenfalls, dass bis mindestens 1937 auch jüdische Schüler das Realgymnasium besuchten und vermutlich mit am Straßenrand stehen und diese verherrlichenden Zeichnungen anfertigen mussten.
Eine Hakenkreuzflagge neben der Reichsflagge?
Eine Hakenkreuzflagge und eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge wehen nebeneinander. War das authentisch? Tatsächlich hatte Reichspräsident Hindenburg 1933 in einen Erlass angeordnet, dass beide Flaggen nebeneinander zu hissen sind. Damit überging er für Hitler die Weimarer Verfassung, die eigentlich die schwarz-rot-goldene Flagge als Nationalflagge festlegte. 1935 verbannten die Nazis schließlich auch noch die Reichsflagge mit einem Reichsflaggengesetz. Hakenkreuzflaggen waren fortan an vielen Ruhrorter Häusern gehisst. Bei der Befreiung durch die Amerikaner hingen dort 1945 nur noch weiße Laken und Tischdecken. Auch meine Großeltern, die Eltern von Karl Heinz, erzählten mir, wie sie aus Angst eine Tischdecke aus dem Fenster hingen, als die Amerikaner übersetzten und von der Mühlenweide aus über den Friedrichsplatz vorrückten. Karl Heinz befand sich in französischer Gefangenschaft. So musste er später aus Erzählungen seines Vaters hören wie ein Hitlerjunge noch an der Ecke Bergius- und Hanielstraße mit einer Panzerfaust die fremden Soldaten angreifen wollte. Der fanatisierte Junge konnte von einigen Männern, unter denen auch der Vater von Karl Heinz war, gestoppt und so weiterer Beschuss verhindert werden.
Welches Gebäude ist im Hintergrund abgebildet?
Ist im Hintergrund der Zeichnung ein reales Gebäude abgebildet? Es wirkt markant: ein Balkon und ein Vorbau im Erdgeschoss, Vorgarten mit Zaun und Toreinfahrt, eine fast quadratische Fassade. Es müsste in Fahrtrichtung auf der linken Seite der Hafen- oder Ruhrorter-Straße gestanden haben. Im heutigen Ruhrort fand ich es nicht. Dies verwunderte kaum, denn in den Kriegsjahren erlitt Ruhrort schwere Zerstörungen durch Bombenangriffe und als die Amerikaner in Homberg die Rheinüberquerung vorbereiteten, wurden die Zivilgebäude in Ruhrort und Laar tagelang ziellos mit Granaten beschossen. Einer Tante von Karl Heinz wurde dies zum Verhängnis. Sie hatte den Erdloch-Bunker in ihrem Garten verlassen, um Nahrungsmittel gegen Wertsachen einzutauschen und wurde von Granatsplittern getroffen. Im Lazarett im Keller des Tausendfensterhauses verblutete sie. Die Familie bekam das zerfetzte Kleid ausgehändigt. Nach dem Krieg wurden in Ruhrort viele alte Gebäude zugunsten von Neubauten abgerissen. Ist vielleicht eine historische Fotografie überliefert, die zufällig das Haus zeigte? Wir suchten Hilfe im Stadtarchiv. Dort hatte Dr. Marius Lange die gute Idee auf historischen Luftbildern zu suchen. In den Luftbildern von 1926 und 1952 fand ich auf dem Fahrtweg tatsächlich nur zwei Gebäude mit Vorgarten, Auffahrt, Balkon und passender Fassadenlänge. Ein Stadtplan aus dem Jahr 1945 löste den Fall vollständig. Nur bei dem Gebäude Hafenstraße 4 war auch ein gemauerter Vorbau eingezeichnet. Mit dem Wissen der Hausnummer fand ich auf der Homepage www.ruhrorter-chronik.de ein Foto der Schifferbörse mit Blick auf die Dammstraße von vor 1920, welches die komplette Fassade des nahe der Straßenecke stehenden Gebäudes Hafenstraße 4 zeigt.
Tatsächlich kam die Fassade nahezu so daher, wie sie in der Schülerzeichnung dargestellt wurde – mit Balkon und gemauertem Vorbau. In der Zeichnung fehlt lediglich eine Reihe kleiner Fenster unter dem Dach, wahrscheinlich die Dienstbotenzimmer. Der Balkon in der Schülerzeichnung ist mit einigem Abstand über dem Vorbau dargestellt, obwohl der Balkon auf dem Foto direkt auf dem Vordach des Anbaus liegt. Beides lässt sich damit erklären, dass das Motiv vor Ort in der Menschenmasse nicht vollständig skizziert wurde und die Fassade später im Unterricht in diesen Details unzutreffend hineingezeichnet wurde. Weitere Fotos aus der Nachkriegszeit zeigen das Gebäude nach einer Renovierung der Fassade ohne den Vorbau und den Balkon. Aufgrund des Urheberschutzes kann in diesem Artikel nur eine erworbene 1922 gelaufene Postkarte gezeigt werden, auf der leider ein Teil der Fassade verdeckt ist.

Nachdem das Haus gefunden war, gab es nur noch eine Herausforderung: War die Zeichnung so genau, dass sich aus der Perspektive der damalige Standort des Zeichners ermitteln ließ? Auffällig ist die Anordnung der Zaunsäulen. Am linken Zeichnungsrand scheint eine Zaunsäule zu fehlen, eine steht mittig vor dem Vorbau, eine rechts der Hausecke und zwischen den Torsäulen ist ein weiter hinten im Garten stehender und daher relativ klein gezeichneter Baum zu sehen.
Tatsächlich konnte mit Hilfe des 1934 gültigen Stadtplanes genau eine Stelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite rekonstruiert werden, von der aus die im Luftbild an den Schatten zu erkennenden Zaunsäulen genau so vor Fassade und Baum erscheinen wie in der Zeichnung ausgeführt. Das Ergebnis stimmte mich zuerst traurig, denn Karl Heinz stand an dem denkbar schlechtesten Platz, in der Nische eines damals dort stehenden Gebäudes. Von hier hatte er keine Sicht auf die Veranstaltung vor der Schifferbörse. Den vorbeifahrenden Wagen konnte er nur kurz sehen. Die vor ihm stehenden Menschen versperrten ihm die Sicht. Hatten ihn die älteren und größeren Mitschüler hierhin abgedrängt? Nach einigem Überlegen kam ich jedoch zu dem Schluss, dass er in seiner zurückhaltenden Art wohl freiwillig nicht in dem Gedränge weiter vorn stehen wollte. Das damalige Gebäude wurde abgerissen, aber der heutige Bau nutzt die gleiche Grundfläche. So konnte ich an der gleichen Stelle stehen.

Irrsinniger Krieg – wenn mangelhafte Lateinnoten einem das Leben retten
Der Schüler Karl Heinz verließ wegen des Mobbings der katholischen Schüler und schlechter Lateinnoten drei Jahre später das Realgymnasium. Er begnügte sich mit einer kaufmännischen Lehre. Seine Eltern hatten sich jahrelang das Schulgeld vom Munde abgespart. Daher waren die Eltern zunächst nicht von der Lehre begeistert. Sie rettete Karl Heinz im dann beginnenden Krieg aber wahrscheinlich das Leben. Als Kaufmannsgehilfe leistete er bei der Marine in die Schreibstube seinen Dienst, auf einem Minensuchboot. Ein relativ sicherer Posten. Später sollte es eine „Beförderung“ auf ein U-Boot geben. Aber er lehnte ab. Er kannte die Gefahr und war mit seiner Zeichenposition zufrieden, auch wenn es einem niedrigeren Rang entsprach – wie auch auf sein Vorgesetzter beließ ihn mit den Worten „du wirst nie ein richtiger Soldat“ auf dem Posten. Karl Heinz kam so trotz Gefechten und einer Versenkung unverletzt in Kriegsgefangenschaft zu einem französischen Bauern, der ihn gut behandelte. Karl Heinz‘ Bruder Helmut überlebte die Rückzugsgefechte auf dem Marsch der Marine aus Griechenland über den Balkan, bei denen 113 seiner 120 Kameraden ums Leben kamen. Die Eltern, Schwester Luise und die Freundin von Karl Heinz hatten in Ruhrort in einem selbst gebauten Bunker zahlreiche schreckliche Bombenangriffe und den tagelangen Artilleriebeschuss der von Homberg aus den Rheinübergang vorbereitenden Amerikaner überlebt. Mit ihnen überstanden auch Karl Heinz‘ Zeichnungen den Krieg.
[1] Duisburg-Hamborner Anzeiger, Nr 170, 23. Juni 1934. Online verfügbar über das Zeitungsportal NRW: https://zeitpunkt.nrw/
[2] Rhein- und Ruhrzeitung Nr 169, Freitag 22. Juni 1934. Online verfügbar über das Zeitungsportal NRW: https://zeitpunkt.nrw/
[3] Rhein- und Ruhrzeitung Nr 170, Samstag 23. Juni 1934. Online verfügbar über das Zeitungsportal NRW: https://zeitpunkt.nrw/
[4] Rhein- und Ruhrzeitung Nr 171, Sonntag 24. Juni 1934. Online verfügbar über das Zeitungsportal NRW: https://zeitpunkt.nrw/
[5] Die Tagebücher von Joseph Goebbels. Teil l Aufzeichnungen 1923-1941 Band 3/1 April 1934 – Februar 1936, Herausgegeben von Elke Fröhlich, München 2005, Eintrag vom 25. Juni 1934, S. 69.
Redaktion: Robin Richterich (Zentrum für Erinnerungskultur), Till Krieg (Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg), Christa Frins (Zentrum für Erinnerungskultur)
Nachruf
Dieser Blogbeitrag stammt von Michael Weber (14. August 1966 – 12. September 2026). Das Team des Historischen Zentrums hat mit großer Bestürzung von dessen Tod nach kurzer, schwerer Krankheit erfahren.
Michael Weber war dem Kultur- und Stadthistorischen Museum und Zentrum für Erinnerungskultur eng verbunden. In den vergangenen zwei Jahren unterstützte er unsere Arbeit mit großem ehrenamtlichem Engagement, historischem Interesse und bemerkenswerter Genauigkeit.
Ausgangspunkt dieser Verbindung war die Geschichte seiner Urgroßmutter Wilhelmine Krämer, die in die Ausstellung „Stolz und Vorteil. Duisburger Familien zwischen 1870 und 1930“ eingeflossen ist. Kuratorin Kai Ricarda Reinhoff, ehem. wissen. Volontärin, konnte dank Michael Weber diese bewegende Geschichte erzählen, die von Armut, Krankheit, gesellschaftlicher Benachteiligung einer verwitweten Mutter aber auch von Beharrlichkeit und Selbstbehauptung geprägt war. [Blog-Beitrag verlinken]
Doch damit endete seine Beschäftigung mit der eigenen Familiengeschichte nicht. Bei der Durchsicht der überlieferten Unterlagen stieß er auf Zeichnungen aus dem Kunstunterricht seines Onkels Karl Heinz Löbbermann. Hieraus entwickelte sich eine weitere historische Spur, die in die Zeit des Nationalsozialismus führte und schließlich auch zu einem Sammlungszuwachs für das Zentrum für Erinnerungskultur wurde.
Bereits im Blogbeitrag über Wilhelmine Krämer hatten wir angekündigt, diese Geschichte weiterzuerzählen. Dass wir den von Michael Weber verfassten Beitrag nun posthum veröffentlichen finden wir sehr traurig. Auch in diesem Text über Karl Heinz zeigt sich, wie wir Michael Weber als geschichtsbegeisterten Menschen erlebt haben: detailgenau und analytisch, zugleich empathisch und mit einem sehr persönlichen Interesse an den Menschen hinter den historischen Quellen.
Wie uns seine Tochter nach seinem Tod schrieb, lebte Michael Weber nach dem Motto: „Sende positive Energie, dann kommt sie auch zurück.“ Diese Haltung haben auch wir in der Zusammenarbeit mit ihm erlebt; als einen zugewandten, herzlichen Menschen, der sein Wissen, seine persönliches Familienarchiv und seine Begeisterung für Geschichte gerne mit anderen teilte.
Wir sind Michael Weber für seine Arbeit und seine Verbundenheit mit unserem Haus sehr dankbar. Seiner Frau und den drei Kindern, sowie seiner Mutter, seiner Schwester und allen Menschen, die ihm nahestanden, gilt unser tiefstes Mitgefühl.
Den nachfolgenden Beitrag veröffentlichen wir in dankbarer Erinnerung an Michael Weber.
Michael Weber wurde 60 Jahre alt.
[1]: https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ausstellungen/stolz-und-vorteil/? „Stolz und Vorteil – Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg“
[2]: https://www.stadtmuseum-duisburg.de/wilhelmine-kraemer/ „Wilhelmine Krämer: Wie das Schicksal einer Alleinerziehenden aus Ruhrort noch heute ihre Nachfahr*innen bewegt – Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg“









