„Schätze hegen und heben –
Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“
im Rahmen der Sonderausstellung „Platz gemacht! – Vom Friedhof zum Gesicht der Stadt –
Der König-Heinrich-Platz und seine Bauten“
Di 05. Mai, ab 16 Uhr
16.00 Uhr: Gemeinsamer Besuch der Sonderausstellung „Platz gemacht!“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg, Johannes-Corputius-Platz 1, 47051 Duisburg
17.00 Uhr: Beginn der Podiumsdiskussion (Dauer etwa zwei Stunden) in der „Denkstätte“ im Stadtarchiv Duisburg, Karmelplatz 5, 47051 Duisburg
Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion steht der kulturelle Wert von analogen Haus- bzw. Bauakten im Allgemeinen und der Akten aus dem Duisburger Bauaktenarchiv im Besonderen. Der Notwendigkeit der Digitalisierung der Bauakten für die Alltagsarbeit steht die stadt- und architekturhistorische Bedeutung der darin enthaltenen originalen Pläne, Zeichnungen und weiterer Unterlagen gegenüber.
Was ist der Gewinn für die Arbeit einer Bauverwaltung durch eine digitale Akte und was macht trotzdem das Original zu einem unverzichtbaren Stück Kulturgeschichte?
Was ist die Aura des Originals, die auch durch das Ausdrucken eines Digitalisates nicht ersetzt werden kann?
Es diskutieren:
- Laura Bachem M. A., Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg
- Dr. Marius Lange, Stadtarchiv Duisburg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hausaktenprojekt
- Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums und Zentraler Sammlungsbeauftragter der Technischen Universität Berlin
- Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Pulheim-Brauweiler
- Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Technische Universität Dortmund, Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) und Wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW, Dortmund
„Platz gemacht!“ ist ein Kooperationsprojekt des Stadtarchivs Duisburg und des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg und wird bis zum 17. Januar 2027 zu sehen sein.









